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Emilio Ambasz

Emilio Ambasz, geboren 1943 in Argentinien, hat an der Universität Princeton studiert. Kurator der Abteilung für Architektur am Museum of Modern Art di New York von 1970 bis 1976, Leitung und Einrichtung zahlreicher einflussreicher Ausstellungen für Architektur und Industrial Design, darunter "Itala, il nuovo paesaggio domestico" im Jahr 1972, "L'architettura di Luis Barragan" 1974 und "Progetto per un Taxi" 1976. Vorsitzender der Architectural League für zwei Amtszeiten von 1981 bis 1985; Professor an der Fakultät für Architektur an der Princeton University, Kurse an der Hochschule für Gestaltung in Ulm sowie an zahlreichen angesehenen amerikanischen Universitäten. Zu den zahlreiche wichtigen Projekten von Emilio Ambasz zählen das Kulturzentrum Mycal in Sanda, Japan, das Museum of American Folk Art in New York sowie das innovative Projekt für die Treibhäuser für den Botanischen Garten von San Antonio in Texas, der 1978 eingeweiht und 1985 mit dem Progressive Architecture Award, 1988 mit National Glass Association Award per Excellence in Commercial Design sowie 1990 mit dem angesehen Quaternario-Preis für technologischen Fortschritt ausgezeichnet wurde. Ambasz hat die Inneneinrichtung der Bank Bruxelles Lambert für den Sitz in Mailand, für den in New York im Rockfeller Center sowie für den in Lausanne in der Schweiz entworfen; für diese letzte Arbeit hat er 1983 sowohl den Annual Interiors Award, als auch eine besondere Erwähnung der Jury erhalten. Ambasz ist Gewinner des ersten Preises und der Goldmedaille bei dem Wettbewerb für die Planung der Weltausstellung 1992, die in Sevilla in Spanien zur Feier des fünfhundertjährigen Jubiläums der Entdeckung Amerikas veranstaltet wurde. Die Konzernzentrale, die Ambasz für die Financial Guaranty Insurance Company in New York entworfen hat, wurde 1987 mit dem Grand Prize dell'International Interior Design Award in Großbritannien und 1986 mit dem IDEA Award dell'Industrial Designers Society of America (IDSA) ausgezeichnet. Ambasz hat eine Vielzahl von Auszeichnungen für Industrial Design erhalten, darunter der Gold Prize für das Kodesign für das Sitzsystem Vertebra von IBD (USA) im Jahr 1977, der Preis SMAU (Italien) 1979 sowie den Compasso d'oro (Italien) 1981. 1991 hat er erneut den Compasso d'oro für ein neues Sitzsystem für das Büro Qualis Tecno (Italien) gewonnen. Der Bürostuhl Vertebra wurde in die Designsammlung des Museums of Modern Art in New York sowie des Metropolitan Museums, ebenfalls in New York, aufgenommen. Das Museum of Modern Art in New York hat in seine eigene Sammlung außerdem das dreidimensionale Poster für die Geigy Graphics aus dem Jahr 1967 sowie die Taschenlampe Flashlight aufgenommen. 1987 hat die Industrial Designer's Society of America Emilio Ambasz mit dem Top Award des Industrial Design Excellence Award Winner für das modulare Beleuchtungssystem Soffio für Sirrah (Italien) ausgzeichnet. Sein Aquarell-Satz AquaColor wurde 1988 vom IDSA erneut mit dem Top Award und 1989 mit dem ID Designer's Choise Award für Design Excelence and Innovation ausgezeichnet. 1992 hat ihn IDSA erneut mit dem Top Award für seinen innovativen Entwurf für den LCD-Fernseher mit flexibler Basis Handkerchief ausgezeichnet, sowie auch für den Entwurf der Zahnbürsten Toothbrushes Sunstar (Japan) und für das Soft Notebook. Die zehnte Biennale für Industrial Design hat Ambasz mit dem Jury Special Award "Für seine zahlreichen Beiträge zur Welt des Designs" ausgezeichnet. 1997 hat Ambasz den Preis Vitruvius des Museo Nacional de Bellas Artes, Argentien für die innovative Qualität seines Werks erhalten. Vor Kurzen wurde das Mycal Cultural Center in Shin-Sanda, das in der Nähe des Epizentrums des Erdbebens errichtet wurde, das Kobe zerstört hat, vom japanischen Ministerium für Öffentliche Arbeiten mit einem Spezialpreis für die hohe strukturelle und konstruktive Qualität ausgezeichnet, die es möglich gemacht hat, diese Naturkatastrophe unbeschadet zu überstehen. Das Mycal Cultural Center in Shin-Sanda wurde 2000 mit dem Saflex Design Award ausgezeichnet.

 
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